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Veranstalter: KUNSTBAUERKINO GROßHENNERSDORF

Die Gewinner des 13. Neiße Filmfestivals

Die Preisträger des 13. Neiße Filmfestival (Foto: Jörg Rosemann)

Bester Spielfilm (gestiftet vom Neiße Filmfestival)
„Klezmer“ von Piotr Chrzan

Bester Dokumentarfilm (gestiftet von der Stadt Zittau)
„Bracia“ von Wojciech Staroń

Bester Kurzfilm (gestiftet vom Studierendenrat der Hochschule Zittau/Görlitz)
„Dawno temu na Śląsku (Es war einmal in Schlesien)“ von Tomasz Protokowicz
Lobende Erwähnung für „Wie ein Schmetterling“ von Sabrina Maria Roessel

Spezialpreis des Filmverband Sachsen
„Linie 41“ von Tanja Cummings

Beste darstellerische Leistung (gestiftet von der Sächsischen Zeitung)
Alena Mihulová in „Domácí péče (Hauspflege)“ von Slávek Horák

Bestes Szenenbild (gestiftet von der Stadt Görlitz)
„24 Wochen“ von Anne Zohra Berrached, Szenebild Janina Schimmelbauer und Fabian Reber

Publikumspreis für den besten Langfilm des Festivals (gestiftet vom ZVON)
„Luca tanzt leise“ von Philipp Eichholtz

Publikumspreis Kurzfilm (gestiftet vom Neiße Filmfestival)
„Er und Sie“ von Marco Gadge

Willkommen

Liebe Filmgäste,

im letzten Jahr wollten unsere russischen und ukrainischen Filmgäste unbedingt den Dreiländerpunkt sehen. "Aber da ist nichts, nur ein Stein", war unsere Antwort. NUR EIN STEIN – genau das fanden sie so großartig, eine grenzenlose Fläche, Symbol der Freiheit. Für uns ist es Alltag und wir vergessen, welch ein Privileg ein Leben ohne Grenzen ist. Gerade fängt dieses freie Europa an, seine Grenzen wieder zu errichten, um Menschen anderer Kulturen und Ethnien auszuschließen, daher erscheint uns das Thema MINDERHEITEN umso bedeutender. Aus der Perspektive der sorbischen Minderheit möchten wir uns diesem Inhalt stellen. Respekt, Menschlichkeit und Interesse füreinander wünschen wir uns nicht nur als Phrase, sondern als gelebte Werte.

Allen ein spannendes Festival

Das NFF-Team

 

 

Internationaler Filmworkshop zum 13. Neißefilmfestival 2016

Wem gehört die Welt?
Dem, der sie versteht?
Verstehen wir sie ohne (Dokumentar)Filme?
Ohne Reportagen?
Ohne Hintergründe und Gedanken?
Ohne eine eigene Idee?
Ohne die Auseinandersetzung mit Verschiedenartigkeit?

Lasst uns von der Welt erzählen, den Illusionen, Abgründen und Hoffnungen.

08.05. - 15.05. | Begegnungszentrum Großhennersdorf, Zittauer Str. 17

Infos und Anmeldung hier

 

 

Audiovisuelle Projektion - Fotos von Bohdan Holomíček

Bohdan Holomíček ist ein seltenes Phänomen der tschechischen Kultur. Ein Photograph freundlicher Begegnungen, positiver Situationen, Augenblicke der Gnade und Schlimmer der Liebe unter magischem Beitrag von Licht. So charakterisierte den heute schon legendären Photograph Bohdan Holomíček Anna Fárová. Er ist weder Fotoreporter noch Dokumentarist – seine Bilder sind eher persönlich und als Ganzes bilden sie ein Mahnmal nicht alltäglicher Momente des Alltags.

Bohdan Holomíček wurde am 14. August 1943 im Dorf Sienkiewiczowka in Ukraine geboren. 1947 nutzten seine Eltern, die Mutter als Ukrainerin und der Vater als Wolhynientscheche, die Möglichkeit nach Mladé Buky im Riesengebirge umzusiedeln. In der achten Schulklasse bekam er zu Weihnachten eine sowjetische Kamera Smena und zehn Kinofilme, die er noch an demselben Abend exponierte… Heutzutage benutzt er digitale Technologien und audiovisuelle Projektionen.

11.05. 19:00 | Městké Divadlo Varnsdorf

Einreichungen 2016

WOW! Mehr als 400 Beiträge zum 13. Neiße Filmfestival haben uns erreicht. Und das von allen Kontinenten. Die Phase des intensiven Sichtens der Spiel,- Dokumentar- und Kurzfilme ist nun beendet und das Festivalprogramm steht. In Kürze erscheinen die neuen dreisprachigen Programmhefte und wer nicht darauf warten möchte, kann schon jetzt und hier sehen, was das Festival zu bieten hat.