Colette

SK/CZ 2013, 126 min., BR, OF

Regie: Milan Cieslar

Drehbuch: Geraldine Blecker, Milan Cieslar

Kamera: Marek Jí­cha

Produzent: Milan Cieslar

Darsteller: JiÅ™í­ Mádl, Clémence Thioly, JiÅ™í­ Barto¹ka

Die Liebesgeschichte der KZ-Gefangenen Vili und der belgischen Jüdin Colette, erzählt in einer Umgebung voller Gräuel und Tod. Im KZ in Auschwitz herrschen die unbarmherzige Welt des täglichen Kampfes ums Überleben und eine strenge Hierarchie auch unter den Gefangenen. Mit allem, was das Leben retten oder zumindest für eine Weile den Tod aufschieben könnte, wird geschmuggelt. Trotz des alltäglichen Leidens kommen sich Vili und Colette näher. Ihre Liebe gibt ihnen Kraft, die Hölle des KZ-Lebens zu ertragen. Gemeinsam planen sie eine riskante Flucht.

 

08.05. 19.30 h Brána Trojzemi, Hradek

 

 

Die vergessenen Kinder von Leipzig (Teil 1)

D 2014, 30 min., DVD, OF pl Ü


Regie: Stephan Liskowsky, Dinah Münchow

Drehbuch: Stephan Liskowsky, Dinah Münchow

Kamera: Stephan Liskowsky, Dinah Münchow

Produzent: Farbfilmer

Zu Gast: Stephan Liskowsky, Dinah Münchow

Es ist eines der aufwendigsten Projekte zur Aufarbeitung von Euthanasie-Verbrechen in der NS-Zeit. Wissenschaftler der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein wollen die Schicksale von über 10.000 in Sachsen getöteten Menschen aufklären. Erstmals soll ein Gedenkbuch entstehen. Menschen, die der "Medikamenten-Euthanasie" zum Opfer fielen oder in den "Kinderfachabteilungen" in Leipzig und Großschweidnitz systematisch getötet wurden. Das Gedenkbuchprojekt von "Pirna-Sonnenstein", soll endlich an alle betroffenen Frauen, Männer und Kinder in würdiger Form erinnern.

 

07.05. 16.00 h Hillersche Villa, Zittau

09.05. 17.00 h Meeting Point, Zgorzelec

 

 

Der blinde Fleck (Teil 2)

D 2014, 30 min., DVD, OF pl Ü

Regie: Stephan Liskowsky, Dinah Münchow

Drehbuch: Stephan Liskowsky, Dinah Münchow

Kamera: Stephan Liskowsky, Dinah Münchow

Produzent: Farbfilmer

Zu Gast: Stephan Liskowsky, Dinah Münchow

Sie erhielten Auszeichnungen und machten in der DDR Karriere: Doch einige Mediziner "“ Klinikleiter, Professoren sogar eine Bezirksärztin - hatten eine mörderische NS-Vergangenheit. Die Stasi wusste Bescheid, hatte Beweise für schwere Euthanasieverbrechen gesammelt. Strafrechtlich verfolgte die DDR die ?rzte jedoch nicht. Der Film erzählt vom langen Verschweigen und Verdrängen - wie im ostsächsischen Großschweidnitz, wo ?rzte und Pfleger in der NS-Zeit über 5000 Patienten getötet hatten. Nach 1945 arbeitete das Klinik-Personal bis auf wenige Ausnahmen unbehelligt weiter. Assistenz-?rztin Dr. Elfriede Ochsenfahrt z.B. hatte Kindern tödliche Medizin verordnet.

 

07.05. 16.00 h Hillersche Villa, Zittau

09.05. 17.00 h Meeting Point, Zgorzelec

 

 

Theresienstadt explained

ein Projekt von Niels Seidel und Armin Pietsch

Der NS Propagandafilm THERESIENSTADT. EIN DOKUMENTARFILM AUS DEM JÜDISCHEN SIEDLUNGSGEBIET (DR 1944) ist ein historisches Zeitdokument.

Der Film kann jedoch nicht ohne eine Erklärung und historische Einordnung betrachtet werden. Ohne Kenntnis der Protagonisten und Orte lässt sich der Film nur unzureichend verstehen, ohne detaillierte Hinweise auf Propagandalügen und das "Unsichtbare" vermittelt der Film auch heutzutage noch allzu leicht den Eindruck vom Idyll des Konzentrationslagers. Durch die Einbettung des Filmes in ein kommentierendes und erklärendes Umfeld, durch die Anreicherung mit kontextbezogene Informationen begegnen wir diesen Schwierigkeiten. Der Film wurde vollständig digitalisiert und gemäß dem Drehbuch arrangiert.

 

08.05. 13.00 h Hillersche Villa, Zittau